Till Eulenspiegel

In medieval Germany, poor and witty Till Eulenspiegel fools and cheats citizens, churchmen, and landlords. Although in most cases he uses his wit for personal well-being, he often helps the poor and weak. Eventually, he gains an influential but also dangerous position as royal fool at the court of the emperor.

Deutsch

Am Vorabend des Bauernkrieges zieht ein Narr und Provokateur durch die Lande – Till Eulenspiegel. Er schlägt die Mächtigen dieser Welt mit ihren eigenen Mitteln und versucht den einfachen Leuten die Augen zu öffnen. Auf der Burg des anachronistischen Ritters Kunz spielt er den Narren, um danach mit der gleichen groben Geste, mit der er empfangen wurde, von dannen zu ziehen. Am Hof des Fürsten Heinrich übernimmt er die Ausmalung eines Festsaals, lässt sich monatelang gut beköstigen und präsentiert dann seine wüste Farbenorgie als Kunst, die nur jene verstehen, die rechten Glaubens sind. Till bewegt sich von einer brenzligen Situation in die nächste, und verliert dabei weder seinen Humor noch seine Dreistigkeit und seinen Stil.

Die Geschichte des volksnahen Spaßvogels Till wurde erstmals in Volkserzählungen aus dem 16. Jahrhundert entdeckt und später von vielen Autoren bearbeitet. Als literarische Vorlage für die filmische Adaption von 1975 dient Christa Wolfs Till Eulenspiegel. rührend, fatal und humorvoll tragikomoedie.com